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Hetzner Dedicated, VPS oder Cloud: Was lohnt sich wann wirklich?

8. Oktober 2025 · 12 min Lesezeit
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Hetzner gehört zu den besten Hosting-Anbietern Europas — gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, solide Infrastruktur, deutsches Rechenzentrum. Aber das Produktportfolio ist verwirrend: Es gibt VPS (Virtual Private Server), Cloud-Instanzen und dedizierte Rootserver. Die Bezeichnungen klingen ähnlich, die Unterschiede sind fundamental.

Die drei Produktkategorien erklärt

Hetzner VPS (aus dem alten Robot-Portfolio): Klassische virtuelle Server auf KVM-Basis, feste Ressourcen, monatliche Abrechnung. Günstig, zuverlässig, aber weniger flexibel. Kein stündliches Billing, keine API-basierte Skalierung.

Hetzner Cloud (cloud.hetzner.com): Moderne Cloud-Infrastruktur mit stündlicher Abrechnung, REST-API, automatischem Provisioning, Load-Balancern, Floating-IPs und privaten Netzwerken. Vergleichbar mit AWS EC2 oder DigitalOcean, aber deutlich günstiger.

Hetzner Dedicated (robot.hetzner.com): Physische Server, kein Sharing, echte Hardware. Du bekommst den Rohzugang zu einem echten Rechner im Rechenzentrum — von der kleinsten AX-Serie bis zum High-End-GEX mit Server-GPU.

Hetzner Cloud: Flexibilität als Stärke

Die Cloud-Instanzen beginnen bei etwa 3,29 Euro/Monat (CX22: 2 vCPUs, 4 GB RAM, 40 GB SSD). Das klingt billig, und ist es auch — weil die CPUs geteilt werden. Hetzner nennt das "shared vCPUs". Unter Last kann die Performance schwanken, weil andere Kunden auf denselben physischen Cores laufen.

Für was eignet sich Hetzner Cloud?

  • Entwicklungsumgebungen und Staging-Server
  • Webserver mit variablem Traffic
  • Kurzlebige Instanzen (CI/CD-Pipelines, Batch-Jobs)
  • Microservices-Architekturen mit Load-Balancer
  • Alles, was von stündlicher Abrechnung und API-Automatisierung profitiert

Die CCX-Linie bietet dedizierte vCPUs — mehr Performance-Garantie, entsprechend teurer. Ein CCX23 (8 dedizierte vCPUs, 32 GB RAM) kostet etwa 42 Euro/Monat. Das ist für viele Workloads der sweet spot zwischen Flexibilität und Performance.

Dedicated Server: Wenn geteilte Ressourcen nicht reichen

Hetzners Dedicated-Portfolio reicht von der AX-Serie (AMD Epyc, Ryzen) über die SX-Serie (Storage-Server) bis zur GEX-Serie mit NVIDIA-GPUs. Die Preise beginnen bei etwa 39 Euro/Monat für einen AX41 (AMD Ryzen 5 3600, 64 GB RAM, 2x 512 GB NVMe) — ein Angebot, das kaum zu schlagen ist.

Dedizierte Server lohnen sich wenn:

  • Konsistente Performance ohne Nachbar-Rauschen gebraucht wird
  • Die Workload CPU- oder RAM-intensiv und dauerhaft ist
  • Spezifische Hardware gebraucht wird (GPUs, viele Festplatten)
  • Hypervisor-Betrieb geplant ist (Proxmox, VMware) — Cloud-Instanzen erlauben keine verschachtelte Virtualisierung
  • Compliance-Anforderungen physische Isolation verlangen

Die GEX-Serie: GPU-Server für den Normalsterblichen

Die GEX-Serie ist Hetzners Einstieg in GPU-Computing. Ein GEX131 kommt mit einer NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell (96 GB GDDR7 VRAM) — Hardware, die früher ausschließlich Großunternehmen vorbehalten war. Der Preis liegt bei mehreren hundert Euro pro Monat, was für KI-Inference-Workloads, lokale LLM-Ausführung oder wissenschaftliches Computing trotzdem ein Bruchteil der Cloud-GPU-Preise ist.

AWS p4d-Instanzen (A100-GPUs) kosten über 30 Dollar pro Stunde. Ein dedizierter GEX131 amortisiert sich nach wenigen Tagen dauerhafter GPU-Nutzung gegenüber Cloud-Alternativen.

Preisvergleich: Gleiche Ressourcen, verschiedene Produkte

Um die Unterschiede zu verdeutlichen, hier ein Vergleich für einen typischen Anwendungsfall — ein Server mit 8 Cores, 32 GB RAM:

  • Hetzner Cloud CCX23 (dedizierte vCPUs): ~42 Euro/Monat
  • Hetzner Cloud CX52 (shared vCPUs): ~22 Euro/Monat
  • Hetzner AX41-NVMe (Dedicated, AMD Ryzen 5): ~39 Euro/Monat
  • DigitalOcean Droplet (vergleichbar): ~96 Euro/Monat
  • AWS EC2 c6a.2xlarge: ~200+ Euro/Monat

Hetzner ist in fast jeder Kategorie günstiger als die Konkurrenz — aber innerhalb des Hetzner-Portfolios ist der Dedicated-Server oft überraschend konkurrenzfähig gegenüber den Cloud-CCX-Instanzen.

Netzwerk: Das stille Unterscheidungsmerkmal

Hetzner Cloud-Instanzen haben standardmäßig 20 Gbit/s Netzwerkdurchsatz, aber das Netzwerk ist geteilt. Dedicated Server haben typischerweise 1 Gbit/s Dedicated-Uplink — kein Sharing, aber auch weniger Bandbreite im Peak.

Für Massentransfers oder CDN-ähnliche Workloads kann die Cloud-Instanz tatsächlich besser sein. Für konsistente niedrige Latenz ist Dedicated besser. Hetzner bietet außerdem private Netzwerke (VLAN), die Cloud und Dedicated verbinden können — eine Mischarchitektur ist also möglich.

Robot API vs. Cloud API: Zwei Welten

Die Hetzner Cloud API ist modern, REST-konform, vollständig dokumentiert und in Terraform, Pulumi und allen gängigen IaC-Tools integriert. Dedicated Server werden über das ältere "Robot" Portal verwaltet — weniger API-freundlich, aber funktional. Rescue-System, IPMI-Konsole (per KVM-over-IP bestellbar), Hardware-Monitoring: alles da, aber weniger automatisierbar.

Empfehlung: Was wann wählen

Hetzner Cloud (Shared): Websites, Blogs, kleine Dienste, Entwicklung, kurzlebige Instanzen. Budget: 5–20 Euro/Monat.

Hetzner Cloud (CCX/Dedicated vCPU): Produktions-APIs, Datenbanken, alles wo Konsistenz wichtig ist. Budget: 30–80 Euro/Monat.

Dedicated AX/SX: Selbsthoster mit vielen Diensten, Proxmox-Homelab, Storage-Server, permanente Vollauslastung. Budget: 39–150 Euro/Monat.

Dedicated GEX: KI-Workloads, LLM-Inference, Rendering. Budget: 200+ Euro/Monat.

Fazit

Die Wahl zwischen Hetzner Cloud und Dedicated ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern von Anwendungsfall. Wer Flexibilität und Automatisierbarkeit braucht, ist in der Cloud richtig. Wer dauerhafte, konsistente Ressourcen zu niedrigen Gesamtkosten will, ist bei Dedicated Server oft günstiger als man denkt. Und wer ohnehin Proxmox betreiben möchte: Dedicated ist hier Pflicht — verschachtelte Virtualisierung funktioniert in der Cloud nicht zuverlässig.

Hetzner Storage Box: Der unterschätzte Zusatzdienst

Oft vergessen im Vergleich: Hetzner bietet Storage Boxes — günstigen, netzwerkbasierten Speicher, der per FTP, SFTP, SMB, WebDAV und als Borg-Repository genutzt werden kann. 1 TB kostet etwa 3,81 Euro/Monat. Das ist für Backups von Dedicated Servern ideal: Snapshots auf einem anderen physischen System, getrennt vom primären Server.

# Borg-Backup auf Hetzner Storage Box
borg init --encryption=repokey   ssh://u123456@u123456.your-storagebox.de:23/./backups

borg create --stats --progress   ssh://u123456@u123456.your-storagebox.de:23/./backups::$(date +%Y-%m-%d)   /etc /home /var/www /opt

Netzwerk-Kosten: Das oft vergessene Detail

Hetzner berechnet Traffic anders je nach Produkt. Dedicated Server (Robot) haben ein monatliches Inklusivkontingent — typischerweise 20 TB oder mehr pro Monat. Cloud-Instanzen haben Inklusivtraffic (je nach Instanzgröße 20–60 TB) und berechnen darüber hinausgehenden Traffic.

Für die meisten Workloads ist das irrelevant. Wer jedoch Massentransfers, CDN-ähnliche Aufgaben oder Live-Streaming betreibt, sollte den Traffic kalkulieren. 1 TB ausgehender Traffic jenseits des Inklusivs kostet bei Hetzner ~1 Euro — deutlich günstiger als AWS (~90 Dollar/TB) oder Google Cloud, aber nicht kostenlos.

Firewall und DDoS-Schutz

Hetzner Cloud bietet eine integrierte Firewall — vergleichbar mit AWS Security Groups — die eingehenden Traffic filtert, bevor er den Server erreicht. Das ist für Cloud-Instanzen relevant und kostenlos.

Für Dedicated Server gibt es keinen solchen Firewall-Service — hier ist eine lokale Firewall (nftables, iptables) Pflicht. Hetzner bietet auf Anfrage DDoS-Schutz für dedizierte Server als kostenpflichtige Option — für öffentliche Dienste mit Angriffs-Risiko relevant.

# Hetzner Cloud Firewall via CLI (hcloud)
hcloud firewall create --name web-firewall
hcloud firewall add-rule web-firewall --direction in --protocol tcp --port 443
hcloud firewall add-rule web-firewall --direction in --protocol tcp --port 80
hcloud firewall add-rule web-firewall --direction in --protocol tcp --port 22   --source-ips 1.2.3.4/32  # Nur von eigener IP
hcloud firewall apply-to-server web-firewall --server mein-server

Rescue-System und Out-of-Band-Zugang

Bei Dedicated Servern bietet Hetzner ein Rescue-System: Ein minimales Linux (oder FreeBSD), das aus dem Netzwerk gebootet wird — unabhängig vom installierten Betriebssystem. Das ermöglicht Reparaturen auch wenn das Hauptsystem nicht mehr bootet.

# Rescue-Modus aktivieren (Robot API)
curl -u "user:password"   -d "rescue[os]=linux&rescue[authorized_key][]=ssh-ed25519 AAAA..."   https://robot-ws.your-server.de/boot/1234567/rescue

# Dann Server neu starten
curl -u "user:password" -d "reset[type]=sw"   https://robot-ws.your-server.de/reset/1234567

KVM-over-IP (grafische Out-of-Band-Konsole) ist bei Hetzner als kostenpflichtiger Service buchbar — sinnvoll wenn das Netzwerk selbst konfiguriert werden muss oder das System in einer Schleife rebooted.

Terraform-Integration für Cloud

# main.tf — Einfache Hetzner-Cloud-Instanz
terraform {
  required_providers {
    hcloud = {
      source  = "hetznercloud/hcloud"
      version = "~> 1.45"
    }
  }
}

provider "hcloud" {
  token = var.hcloud_token
}

resource "hcloud_server" "web" {
  name        = "web-01"
  image       = "ubuntu-24.04"
  server_type = "cx22"
  location    = "nbg1"

  ssh_keys = [hcloud_ssh_key.default.id]
}

resource "hcloud_ssh_key" "default" {
  name       = "default"
  public_key = file("~/.ssh/id_ed25519.pub")
}

Entscheidungsbaum: Was nehme ich?

Eine einfache Heuristik für die Produktwahl:

  • Brauchst du stündliche Abrechnung oder API-Provisioning? → Cloud
  • Läuft die Workload dauerhaft und ist CPU-intensiv? → Dedicated oder Cloud CCX
  • Willst du Proxmox, VMware oder andere Hypervisoren betreiben? → Dedicated (nested virtualization in Cloud nicht zuverlässig)
  • Brauchst du GPU-Rechenleistung? → GEX-Serie
  • Ist das Budget unter 10 Euro/Monat? → Cloud CX11/CX22
  • Ist Datenschutz und physische Isolation wichtig? → Dedicated

Backup-Optionen im Vergleich

Hetzner Cloud bietet eingebaute Backup-Funktion (Snapshots, 20% Aufpreis auf Instanzkosten) — automatisch, einfach, aber teuer für größere Instanzen. Die bessere Alternative für ernsthaftes Backup: Hetzner Storage Box kombiniert mit Borg oder Restic.

# Restic auf Hetzner Storage Box
export RESTIC_REPOSITORY="sftp:u123456@u123456.your-storagebox.de:restic"
export RESTIC_PASSWORD="sicheres-backup-passwort"

restic init
restic backup /etc /home /var/www
restic snapshots    # Alle Snapshots anzeigen
restic stats        # Speichernutzung

# Alte Snapshots aufräumen (Retention Policy)
restic forget --keep-daily 7 --keep-weekly 4 --keep-monthly 6 --prune

IPv6 bei Hetzner: Praktische Konfiguration

Hetzner vergibt an Dedicated Server ein /64-Subnetz kostenlos. In der Praxis bedeutet das: Jede VM und jeder Container auf einem Proxmox-Host kann eine eigene öffentliche IPv6-Adresse bekommen. Konfiguration über das Robot-Panel unter "IPs" → "IPv6-Netz".

Besonderheit: Bei Dedicated Servern muss die IPv6-Gateway-Adresse fe80::1 sein (Link-Local-Adresse des Hetzner-Routers), nicht die IPv6-Adresse des Servers selbst. Das ist eine häufige Fehlerquelle bei der Konfiguration.

Monitoring mit Hetzner-eigenen Tools

Hetzner Cloud bietet native Monitoring-Integration. Metriken (CPU, RAM, Netzwerk, Disk-I/O) werden 30 Tage gespeichert und in der Cloud-Console visualisiert. Für Dedicated Server gibt es kein eingebautes Monitoring — hier empfiehlt sich Netdata (leichtgewichtig, self-hosted) oder Grafana + Prometheus.

# Netdata auf Dedicated Server installieren
curl https://get.netdata.cloud/kickstart.sh > /tmp/netdata-install.sh
sh /tmp/netdata-install.sh

# Zugriff: http://server-ip:19999
# Sofort verfügbar: CPU, RAM, Netzwerk, Festplatten, Systemd-Services

Hetzner Placement Groups und Ressourcen-Garantien

Hetzner Cloud bietet "Placement Groups" — eine Möglichkeit, Cloud-Instanzen auf verschiedene physische Hosts zu verteilen (Spread Placement) oder gezielt auf denselben Host zu legen. Für High-Availability-Setups mit mehreren Instanzen ist Spread Placement wichtig: Wenn ein physischer Host ausfällt, laufen die anderen Instanzen auf anderen Hosts weiter.

# Hetzner Cloud: Placement Group erstellen und nutzen
hcloud placement-group create --name ha-group --type spread

hcloud server create   --name web-01   --type cx22   --image ubuntu-24.04   --placement-group ha-group

hcloud server create   --name web-02   --type cx22   --image ubuntu-24.04   --placement-group ha-group
# web-01 und web-02 laufen jetzt garantiert auf verschiedenen Hosts

Kostenoptimierung: Wann Cloud-Instanzen abschalten

Ein großer Vorteil von Hetzner Cloud gegenüber Dedicated: Instanzen können gestoppt werden und verursachen dann nur noch Speicherkosten (Server-Image). CPU und RAM werden freigegeben, nicht berechnet. Für Batch-Workloads oder temporäre Umgebungen (CI/CD-Builder, Rendering, Machine-Learning-Jobs) spart das erheblich:

# Hetzner Cloud: Server stoppen (nur Storage-Kosten)
hcloud server poweroff web-staging

# Später wieder starten
hcloud server poweron web-staging

# Automatisierung: Instanz nur während Bürozeiten laufen lassen
# Cron auf einem dauerhaft laufenden System:
0 8 * * 1-5 hcloud server poweron dev-server
0 18 * * 1-5 hcloud server poweroff dev-server

Ein CX32-Server (4 vCPU, 8 GB RAM, ~13 Euro/Monat) der nur an Werktagen von 8–18 Uhr läuft, kostet effektiv etwa 4 Euro/Monat — eine Ersparnis von 70%.

Load Balancer: Wenn ein Server nicht reicht

Hetzner Cloud bietet eigene Load Balancer. Für Web-Dienste die horizontal skalieren müssen, ist das der einfachste Einstieg: Ein Load Balancer verteilt Anfragen auf mehrere Instanzen, prüft Health Checks und entfernt ausgefallene Instanzen automatisch.

# Load Balancer erstellen und Instanzen hinzufügen
hcloud load-balancer create   --name web-lb   --type lb11   --location nbg1

hcloud load-balancer add-target web-lb   --type server --server web-01

hcloud load-balancer add-target web-lb   --type server --server web-02

# HTTPS-Service konfigurieren
hcloud load-balancer add-service web-lb   --protocol https   --listen-port 443   --destination-port 80   --certificate $(hcloud certificate describe my-cert --output json | jq '.id')

Hetzner LB11 (der kleinste) kostet etwa 5 Euro/Monat — günstiger als vergleichbare Angebote bei AWS (ALB: ~15 Euro/Monat Grundgebühr + Traffic). Für kleine bis mittlere Dienste ausreichend.

Fazit: Die richtige Hetzner-Entscheidung für Selbsthoster

Für Selbsthoster mit mehreren Diensten ist der Dedicated-Server fast immer die bessere Wahl gegenüber Cloud-Instanzen. Die Rechnung ist einfach: Ein AX41-NVMe für ~39 Euro/Monat mit 64 GB RAM und AMD Ryzen 5 kann problemlos 15–20 LXC-Container betreiben die einzeln als Cloud-Instanzen das Dreifache kosten würden. Proxmox darauf ist kostenlos, Backups gehen auf die Storage Box für ~4 Euro/Monat.

Wer hingegen einzelne, klar definierte Dienste betreibt und von der Cloud-API, automatischem Provisioning oder stündlicher Abrechnung profitiert, ist bei Hetzner Cloud gut aufgehoben. Der Einstieg ist minimal, die Skalierung einfach, und die Preise selbst dann noch fair wenn man bei AWS oder Google Cloud sieht was dort für dieselben Ressourcen bezahlt wird.

Hetzner ist als Anbieter seit Jahren verlässlich, hat gute Netzwerk-Infrastruktur in Deutschland und Finnland, und eine API die mit allen gängigen IaC-Tools funktioniert. Für europäische Selbsthoster und kleine Teams gibt es kaum eine bessere Kombination aus Preis, Performance und Datenschutz-Compliance.

Hetzner bietet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im europäischen Hosting-Markt. Wer die drei Produktkategorien (Cloud, VPS, Dedicated) versteht und die richtige Wahl für seinen Anwendungsfall trifft, zahlt nicht zu viel und bekommt nicht zu wenig. Die in diesem Artikel beschriebenen Entscheidungshilfen und Preisvergleiche geben dafür eine solide Grundlage — der Rest ist der eigene Anwendungsfall.

Wer noch unentschieden ist: Einfach mit dem kleinsten Cloud-Server anfangen. Migration auf einen größeren oder auf Dedicated ist bei Hetzner unkompliziert — Snapshots, IP-Übertragung und gute Dokumentation machen den Wechsel zum überschaubaren Projekt.

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Alle Beiträge Gregor Krebs · 8. Oktober 2025